Schwerpunkte

Meine Schwerpunkte

Bildung

Bildung: Ein zentraler Schwerpunkt des Landkreises

Unabhängig von ihrer sozialen Herkunft sollen alle Kinder im Landkreis Wittmund beste Bildungschancen haben. Alle Eltern, insbesondere auch Alleinerziehende, sollen Familie und Beruf miteinander koordinieren können.

Schulen müssen pädagogisch sinnvoll und bedarfsorientiert ausgestattet werden. Hier soll nicht nur gelernt, sondern auch gelebt werden. Die Schule ist ein bedeutender Lebensbereich der Kinder, in dem die Grundlagen des weiteren Lebensweges gelegt werden.
Ich möchte die Schulentwicklungsplanung voranbringen. Die Inklusion muss, im Einklang mit den Eltern und zum Wohle der Kinder, weiter entwickelt werden. Menschen mit Behinderungen müssen diskriminierungsfrei am gesellschaftlichen, sozialen und politischen Leben teilnehmen können. Der Bildungsstandort Landkreis Wittmund muss weiter ausgebaut werden.

Der Landkreis gehört zur Bildungsregion Ostfriesland. Hier ergeben sich vielseitige Bildungsmöglichkeiten im Verbund mit den Landkreisen Aurich, Leer und der Stadt Emden. Das muss weiter gefördert werden.

Auch Erwachsene haben die Möglichkeit sich fortzubilden. Die Volkshochschule und die Musikschule Friesland-Wittmund bieten Möglichkeiten, sich persönlich und beruflich zu qualifizieren und weiterzuentwickeln. Das vielfältige Angebot soll weiterhin zur Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben bestehen bleiben.

Digitalisierung

Die Verwaltung des Landkreises Wittmund soll noch bürgerfreundlicher und moderner werden.
Für Dienstleistungen vom Meldewesen bis hin zum Bauvorhaben muss ein digitalisierter Service eingerichtet werden. Das schafft für die MitarbeiterInnen Ressourcen, sich verstärkt persönlich um die Belange der Bürger und Bürgerinnen zu kümmern.
Um mit den BürgerInnen noch intensiver in Kontakt treten zu können, müssen die gängigen sozialen Medien noch mehr genutzt werden.

80 % der Haushalte sind im Landkreis Wittmund bereits mit Breitband versorgt. Ich möchte, dass alle flächendeckend mit ausreichender Qualität durch das Internet versorgt werden. Dies ist elementar für die Bildung und für die Wirtschaft. Dies hat sich gerade in der Corona-Pandemie gezeigt.
Alle EinwohnerInnen sollen die Möglichkeit erhalten, an der digitalen Welt teilzuhaben.

Der 5G-Netzausbau soll, unter der Berücksichtigung möglicher Risiken, im Landkreis vorangetrieben werden. Das ist ein fortlaufender Prozess, mit dem Ziel, nicht von anderen Landkreisen abgehängt zu werden.

Gesundheit

Unsere Gesundheitsversorgung muss stetig optimiert werden. Das ist für unseren Landkreis eine große Herausforderung.
So muss das Wittmunder Krankenhaus kontinuierlich modernisiert werden, um so die wohnortnahe Gesundheitsversorgung zu sichern.
Die Krankenhauslandschaft wird sich in den nächsten Jahren in unserer Region erheblich verändern. Hier sind konstruktive Synergieeffekte anzustreben. Dazu ist ein breiter Dialog mit vollständiger Transparenz notwendig.
Auch sichert das Krankenhaus über 400 Arbeitsplätze.
Unsere Gesundheitsregion wird ihre Arbeit aufnehmen. Eine Vernetzung und Kooperation der Region wird zur regionalen Daseinsvorsorge führen.
Die gesundheitlichen Belange der Menschen im Landkreis Wittmund müssen vor Ort bedürfnisgerecht ausgestaltet werden.

Die Barrierefreiheit muss für unsere Seniorinnen und Senioren und für Menschen mit Behinderungen in allen landkreiseigenen Einrichtungen selbstverständlich werden.
Eine große Herausforderung ist die Hausarztversorgung im Landkreis Wittmund. Gemeinsam mit dem Krankenhaus Wittmund und der Kreisärzteschaft müssen Anreize geschaffen werden, damit sich Ärzte in unserem Landkreis niederlassen. Hier muss mit den Universitäten aus Oldenburg, Groningen, Göttingen und Hannover weiter an eine Verbundweiterbildung gearbeitet werden.
Wie wichtig eine flächendeckende hausärztliche Versorgung und ein gutes, verlässliches und modernes Krankenhaus sind, wird gerade in der Pandemie deutlich sichtbar.

Soziales

Ein sozialer und gerechter Landkreis Wittmund liegt mir besonders am Herzen. Das steht im Mittelpunkt meiner politischen Arbeit.

Alle Menschen, die in unserem Landkreis Wittmund leben, unabhängig von Hautfarbe, Religion, Alter, Geschlecht, sexueller Identität, Herkunft, Behinderung oder Einkommen, sollen hier ihre Heimat finden können und zufrieden leben.
Es kann nur ein Miteinander und kein Gegeneinander geben. Nur so kann der soziale Frieden gewährleistet sein.
Ein selbstbestimmtes Leben und uneingeschränkte Teilhabe müssen selbstverständlich sein und dürfen nicht in Frage gestellt werden.

Dazu gehören unter anderem eine breit aufgestellte Bildungslandschaft, hochwertige Kinderbetreuung, ortsnahe Gesundheitsversorgung, Barrierefreiheit, ein Gleichstellungskonzept, bezahlbares Wohnen, Inklusion und Teilhabe, Toleranz gegenüber Andersdenkenden, eine berufliche Perspektive für alle Heranwachsenden, ausreichende Arbeitsplätze für niederschwellige und hochwertige Tätigkeiten und Freizeit- und Kulturangebote.
Das Ehrenamt ist bereits jetzt im Landkreis ein hohes Gut und muss weiterhin gefördert werden. Das Engagement der Bürgerinnen und Bürger im Vereinsleben in unserem Landkreis kann nicht genug hervorgehoben werden und wird weiterhin und stärkt den sozialen Zusammenhalt.

Unser Sozialzentrum am Dohuser Weg sorgt für kurze Wege bei Beantragungen vieler sachlicher und monetärer Leistungen. Hier wird den Menschen unbürokratisch geholfen und durch die räumliche Zusammenlegung gibt es kurze Wege.
Menschengerechte Dienstleistungen, direkt vor Ort, müssen weiterhin verstärkt angestrebt werden.

Wirtschaft

Tourismus, Handwerk, Dienstleistungen, Landwirtschaft und das Geschwader JG 71 sind die größten und wichtigsten Arbeitgeber im Landkreis und bilden das wirtschaftliche Rückgrat im Landkreis.
Hand in Hand mit dem kommunalen Wirtschaftsförderkreis, der das wirtschaftliche Bindeglied zwischen den Unternehmen und den Kommunen ist, werde ich mich weiterhin für die Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Unternehmen stark machen. Die bestehenden Betriebe müssen gestärkt und gefördert werden. Deshalb muss ein gemeinsamer Dialog mit Berufsverbänden und Gewerkschaften stattfinden.
Die Bundeswehr als Arbeitgeber und Ausbilder muss noch stärker für die Wirtschaft genutzt werden. Jugendlichen kann so eine bessere Berufsperspektive geboten werden.
Die Infrastruktur, die Digitalisierung und der ÖPNV müssen weiter modernisiert und ausgebaut werden, damit der Fachkräftemangel behoben wird.
Wir müssen für den Tourismus langfristig attraktiv bleiben und neben den bewährten, auch den ökologischen Tourismus stärken und das nicht nur auf den Inseln und an der Küste, sondern auch im Hinterland. Der Fahrradtourismus wird einen noch größeren Stellenwert erhalten.
Der größte Teil unseres Landkreises ist ländlicher Raum und stark landwirtschaftlich geprägt. Längst haben, neben der Viehhaltung, Milch- und Feldwirtschaft, die Energiegewinnung aus Biomasse, Wind- und Photovoltaikanlagen, eine wichtige Bedeutung in der Wertschöpfung gewonnen.
Wir wollen gesunde Lebensmittel, artgerechte Tierhaltung, eine gesunde Umwelt und saubere Energie.
Die Bedürfnisse des Menschen sind im Einklang mit der Natur zu bringen.
Dies ist eine große Herausforderung.