SPD Kreisverband hat Tourismus im Blick

Badewerk
 

v.l. Geschäftsführer Andreas Eden, Jürgen Schenzel 1. Vorsitzender des Kurvereines Neuharlingersiel neben dem SPD-Kreisvorsitzenden Holger Heymann und den Vorstandsmitgliedern.

 

Wie ein Tourismuskonzept auch in einer kleinen Gemeinde erfolgreich umgesetzt werden kann, erfuhren die Mitglieder des SPD-Kreisvorstandes am vergangenen Dienstag in Neuharlingersiel. Dabei informierten sie der Geschäftsführer des Kurvereines Andreas Eden und der 1. Vorsitzende des Kurvereins Jürgen Schenzel über die Arbeit im Badewerk, das nun nach Aussage der beiden bereits seit über einem Jahr durch die Touristen und Einheimischen hervorragend angenommen wird.

Im Interesse des Kurvereines stehe für sie dabei die Förderung des Tourismus insgesamt. Als starker Partner der zahlreichen Vermieter und Beschäftigen im Tourismusgewerbe ist man sich in Neuharlingersiel sicher, im Wettbewerb gut aufgestellt zu sein. „Mit rund 110 000 Gästen im Jahr und über 800 000 Übernachtungen sind wir stolz auf unsere Arbeit“, so der Vorsitzende des Kurvereines Schenzel. „Wir haben ein hervorragendes Fundament, auf dem wir nun weiter aufbauen möchten“, so Geschäftsführer Andreas Eden weiter. Dabei wünscht dieser sich vor allem, dass auch die Bevölkerung durch eine gute Infrastruktur mit Ärzten und Apotheken, sowie einem gut ausgebauten Einzelhandel profitiere. Aber auch die regionale Verbundenheit spiele für die Realisierung des Badewerkes eine wichtige Rolle. So fänden sich zahlreiche Elemente der Nordseeküste, wie Meerwasser und Schlick in den Behandlungsmethoden wieder. Ergänzt werden diese durch neuartige Methoden, wie der Thalasso-Behandlung und einem umfangreichen Wellness-Programm.

Badewerk

Die Gruppe der Sozialdemokraten war nach der Führung durch die Anlage beeindruckt von der konsequenten Umsetzung und sieht hier Vorbildcharakter für die gesamte Nordseeküste. Besonderes Augenmerk legten sie dabei aber auf die Beschäftigten in diesem Bereich. Für die Kreis-SPD ist es wichtig, dass im Tourismusgewerbe „anständig bezahlt werde“, formuliert der Kreisvorsitzende Holger Heymann. Ein erfolgreicher Ausbau des Tourismus funktioniere nur, wenn alle Menschen auch etwas davon haben und fügte hinzu, dass die Bevölkerung, die in anderen Sektoren, wie beispielsweise der Fischerei tätig ist, ebenfalls zur regionalen Identität beitrage. „Touristen finden es schön, Kutter und einen funktionierenden Hafen zu sehen. Das stärkt das Image eines ganzen Ortes“, sagte Heymann. Als SPD Kandidat für die Landtagswahl im Januar 2013 ist die weitere Förderung dieser so wörtlich „breiten Säule der Ost-Friesischen Wirtschaft“ unumgänglich. Das Engagement in Neuharlingersiel sei dabei vorbildlich, so ist sich Heymann sicher.

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